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Malzeitler laden zur Ausstellung "bunte
Mischung" ein
Unter
dem Titel "bunte Mischung" stellen die
Malzeitler, eine Malgruppe des Fachbereichs
Sozialpsychiatrie, die von dem Künstlerpaar
Petra Dreier und Michael Hanousek betreut
werden, ihre Werke im Altenzentrum Ruhrort
aus.
Die
Ausstellung läuft vom 18.11. bis zum
01.02.2012 und ist täglich in der Zeit von 9
- 18 Uhr geöffnet.
Ev.
Christophoruswerk
Altenzentrum Ruhrort, Fürst-Bismarck-Str. 44
47119 Duisburg, Tel : 0203/8098201
Buntes Programm mit ernstem Hintergrund:
Evangelische Kirche und Diakonie engagieren
sich für die Verminderung der
Arbeitslosigkeit
Besuchermassen
drängten sich um Neuwagen und restaurierte
Oldtimer rund um den König-Heinrich-Platz,
die Sonne schien, der Himmel blau, die
Geschäfte der Duisburger Innenstadt
geöffnet. Die Automesse „Lack und Chrom“ zog
am vergangenen Samstag, 1. Oktober, viele
Bürger auf die spätsommerliche
Einkaufsstraße. Doch um unbeschwert
einkaufen zu gehen, oder sich gar den Luxus
eines glänzenden Neuwagens leisten zu
können, ist vor allem ein geregeltes
Einkommen nötig. Dass es vielen Duisburgern
daran mangelt, darauf versuchten die
Evangelische Kirche Duisburg und ihre
Diakonie im Rahmen der Kampagne „Ich will
arbeiten“ aufmerksam zu machen.
Auf einer eigenen Bühne vor den Rasenflächen
des Amtsgerichts wurde zwischen 13 und 17
Uhr das durchaus ernste Thema mit einem
abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm
kombiniert, in dem der Duisburger
Kabarettist und Comedian Wolfgang Trepper
sowie das Duo Diagonal auftraten. Die
musikalische Untermalung des Nachmittags
lieferte David Alcantara mit seiner
Flamenco-Gruppe.
Um 14 Uhr beantwortete Pfarrer Armin
Schneider, Superintendent des Evangelischen
Kirchenkreises Duisburg, Fragen zur Thematik
der Kampagne, gestellt von Wolfgang Trepper,
der als gelernter Hörfunkjournalist die
Moderation der Veranstaltung übernahm.
Schneider machte zunächst auf die hohe
Arbeitslosigkeit in Duisburg aufmerksam, die
in den 1980er Jahren noch als
vorübergehendes Phänomen betrachtet wurde,
sich mittlerweile aber längst in der Region
festgesetzt habe (in Duisburg liegen die
Arbeitslosenzahlen seit 1984 konstant um die
30 000). Zwar habe es in der Stadt rund 1300
Arbeitslose weniger als im Vormonat gegeben,
die Situation für Langzeitarbeitlose sowie
arbeitslose Jugendliche und ältere Menschen
sei jedoch nach wie vor prekär. Schneider
bezeichnete den dauerhaften Ausschluss der
betroffenen Menschen von der vollen Teilhabe
am gesellschaftlichen Leben als „Skandal“
und betonte, dass das Vorurteil, demnach
viele Arbeitslose nicht arbeiten wollen und
sich in der „gesellschaftlichen Hängematte
ausruhen“, nichts mit der Realität zu tun
habe. Ein Gemeinwesen müsse sich zudem stets
auch gerade daran orientieren, wie es den
schwächsten Mitgliedern ergeht. Schneider
betonte, dass die Evangelische Kirche
traditionell in anwaltlicher Funktion zu den
Schwächsten stehe und sich mit dem
gesellschaftlichen Ausschluss eines so
großen Teiles der Duisburger Bevölkerung
„nie und nimmer abfinden darf“.
Über die konkreten Ziele der Kampagne „Ich
will arbeiten“ informierte ein neben der
Bühne errichteter Stand. Von der
Passionszeit 2011 bis zur Passionszeit 2012
setzen sich der Evangelische Kirchenkreis
und die Diakonie Duisburg in
Diskussionsveranstaltungen, Vorträgen,
Gottesdiensten und öffentlichen Aktionen für
diejenigen ein, die keine Arbeit haben.
Kritisiert wird erstens die
Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung, die
einerseits die Eingliederungsquote in den
ersten Arbeitsmarkt deutlich erhöhen will,
gleichzeitig jedoch trotz der guten
wirtschaftlichen Entwicklung der vergangenen
Monate die Leistungen zur Eingliederung in
Arbeit nach dem SGB II kürzt. Besonders für
Duisburg mit seinem hohen Anteil an
Langzeitarbeitslosen wirken sich derartige
Sparmaßnahmen negativ aus. Zweitens fordern
Kirche und Diakonie einen mit öffentlichen
Mitteln geförderten zweiten Arbeitsmarkt mit
möglichst vielen
sozialversicherungspflichtigen
Beschäftigungsverhältnissen.
Besondere Aufmerksamkeit erfuhr die Kampagne
schließlich um 15 Uhr als drei
Fallschirmspringer vom „Sportland NRW“ aus
1400 Metern Höhe punktgenau auf einer
markierten Fläche vor der Bühne landeten.
Weitere Informationen zur Kampagne „Ich will
arbeiten“ im Internet unter
www.ichwillarbeiten.net.
Fachbereich Kinder, Jugend & Familie auf Weltkindertag
Duisburg
feiert den Weltkindertag am Sonntag, den
18.9.2011 im Innenhafen. Viele Einrichtungen
und Institutionen beteiligen sich und tragen
mit ihren Mitmachangeboten, Workshops,
Sportangeboten zu einem bunten, kreativen
und kostenfreien Kinderfest bei.
Der Jugendhilfe des Diakoniewerkes beteiligt
sich zum 3. Mal in Folge auch in diesem Jahr
am vielfältigen Programm.
Die letzten Jahre war dieses Fest immer ein
besonderes Highlight in Duisburg.
Wir hoffen wieder auf einen sonnigen Tag,
der Kinderherzen höher schlagen lässt und
für Kinder und Eltern zum besonderen
Erlebnis wird.
Wir
freuen uns über die guten
Abschlussergebnisse unserer Auszubildenden!
In diesem
Jahr
haben 44 Auszubildende von
den insgesamt 51 Prüflingen des
Diakoniewerkes ihre Prüfung
erfolgreich bestanden, ein Absolvent aus dem
Bereich Garten- und Landschaftsbau mit der
Tagesbestnote 2,38. Ein Gartenbauwerker
legte als Jahrgangsbester im gesamten
Kammerbezirk NRW aufgrund sehr guter
Leistungen seine Prüfung ein halbes Jahr
früher ab. Auch im Bereich Maler/Lackierer,
sowie im Bereich Bauten- und
Objektbeschichter wurde ebenfalls je ein
Auszubildender Innungsbester. Und ein
weiterer Bauten- und Objektbeschichter wird
aufgrund guter Prüfungsergebnisse weiter zum
Maler/Lackierer ausgebildet.
Besonders
freuen wir uns, dass
bereits 21 Absolventen in
Arbeit, bzw. auch in weiterführende
Qualifizierung vermittelt werden konnten.
Die noch nicht vermittelten Absolventen
werden von uns weiterhin bei der
Arbeitssuche unterstützt. 
Die Berufsausbildung in der
überbetrieblichen Ausbildung sehen wir als
wesentlichen Beitrag zur aktiven
Arbeitsmarktpolitik. Sie bietet
Jugendlichen, die ohne professionelle
Unterstützung nicht den Einstieg in den
ersten Arbeitsmarkt finden, eine
langfristige Perspektive. Unsere Ergebnisse
belegen, dass die Politik dabei ist, große
Fehler zu machen, wenn sie die
Förderprogramme für am Arbeitsmarkt
benachteiligte Menschen rigoros
zusammenstreicht. Die Träger der
überbetrieblichen Ausbildungen sind in der
Lage, auch Jugendlichen, die als chancenlos
eingestuft worden sind, eine Perspektive zu
eröffnen - dies nicht zuletzt durch die
Qualität der Ausbildung, wie das
Prüfungsergebnis eindrucksvoll belegt.
Der Geschäftsführer des Diakoniewerkes,
Sieghard Schilling, fordert deshalb die
Aufrechterhaltung der Angebote der
überbetrieblichen Ausbildung in Duisburg und
appelliert gleichzeitig an alle Betriebe,
ihre Ausbildungswilligkeit auch bei
schwächeren Jugendlichen zu erhöhen. „Wir
können nicht über Kinder und Jugendliche als
unsere Zukunft reden, den Fachkräftemangel
beklagen und gleichzeitig junge Menschen als
ausbildungsunfähig aussortieren.“
Trepper, Fallschirmspringer
und Flamenco
Kirche und Diakonie trommeln für den Zweiten
Arbeitsmarkt
Am Samstag, 1. Oktober, gibt es am
König-Heinrich-Platz nicht nur „Lack und
Chrom“, Karossen und Boliden zu sehen. Ab 13
Uhr trommelt die evangelische Kirche und
ihre Diakonie in Duisburg mit ihrer
Veranstaltung für einen öffentlich
geförderten Zweiten Arbeitsmarkt. Dabei sind
keine Standpauken zu erwarten, sondern
vielmehr ein abwechslungsreiches
Unterhaltungsprogramm, denn auf der Bühne
zwischen den Rasenflächen vor dem
Amtsgericht gibt Wolfgang Trepper aus seinem
Programm Bissiges zum Besten und moderiert
zudem durch den Nachmittag. Weitere
Höhepunkte sind die Auftritte von David
Alcantara und seiner Flamenco-Gruppe und die
unbeschreibliche Komik des „Duo Diagonal“,
das mit wenigen Worten und vollem
Körpereinsatz alle möglichen Zutaten zu
einem unwiderstehlichen Comedy-Spektakel
mischt. Eine echte Punktlandung gibt es
gegen 15 Uhr, wenn Wolfgang Beutel und seine
Kollegen vom „Sportland NRW“ mit
Fallschirmen auf der Rasenfläche vor dem
Amtsgericht auf den eigenen Füßen zum Stehen
kommen.
Dass vielen Arbeitssuchenden Gleiches
gelingen kann, dafür setzt sich der
Evangelische Kirchenkreis und die Diakonie
in Duisburg mit der Kampagne „Ich will
arbeiten“ ein. Neben aller Unterhaltung
informiert ein Stand über das Anliegen der
Kampagne: Es gilt, möglichst viele
arbeitslose Menschen in den Ersten
Arbeitsmarkt zu vermitteln; in einer
strukturschwachen Stadt wie Duisburg müsse
außerdem das Ziel stehen, die
gesellschaftliche Teilhabe der nicht oder
nicht sofort Vermittelbaren zu sichern.
Duisburg brauche einen öffentlich
geförderten Zweiten Arbeitsmarkt mit
möglichst vielen
sozialversicherungspflichtigen
Beschäftigungsverhältnissen. Nur so könne
man auf Dauer das Armutsrisiko nachhaltig
verringern. Weitere Informationen zur
Veranstaltung und der Kampagne gibt es im
Internet:
www.ichwillarbeiten.net
Arbeitsmarkt in Duisburg - Die Kürzungen
sind angekommen, der Aufschwung nicht
Gespräch mit Norbert Maul, Geschäftsführer
ARGE / Jobcenter Duisburg, und
Arbeitssuchenden
Ich will
arbeiten“ heißt die Kampagne, mit der die
evangelische Kirche und ihre Diakonie in
Duisburg auf die Situation von Arbeitslosen
aufmerksam machen wollen. In einem Gespräch
im Jobcenter des Diakoniewerkes
konfrontierten Betroffene Norbert Maul, den
Leiter der Duisburger ARGE mit ihrer
Situation: Petra S. (49) hat durch ein
Beschäftigungsangebot neuen Lebensmut
geschöpft und ist aus jahrelanger
Drogensucht ausgestiegen, aber jetzt läuft
für sie alles ins Leere. Ein Jobangebot
findet sie nicht. Silvia W. (53) hat in
einer Gemeinwohlstelle gezeigt, dass sie
arbeiten will und kann, aber vom ersten
Arbeitsmarkt hört sie nur, sie sei zu alt.
Sie fragt sich, wie sie bis 67 arbeiten
soll, wenn sie schon jetzt angeblich für
alle Jobs zu alt sei. Ruth Ö. (53) arbeitete
im Einzelhandel und verlor, als sie
plötzlich gekündigt wurde, ihre Wohnung. Sie
möchte sich gerne weiter qualifizieren und
in eine andere Branche umsteigen, aber ihre
Berater seien nicht sehr flexibel und kämen
immer wieder auf den Einzelhandel zurück.
Norbert Maul räumte ein, dass die
Entscheidung der Bundesregierung zu
Kürzungen im arbeitsmarktpolitischen Bereich
alleine in diesem Jahr in Duisburg 3500
Beschäftigungsstellen gekostet habe. „Der
Aufschwung in Duisburg ist ein zartes
Pflänzchen“, so Maul „die Kürzungen kamen zu
früh.“
Weiter lesen - hier klicken.

(v.l.)Stephan
Kiepe-Fahrenholz (Moderator des
Gesprächs und Leiter des
Diakonischen Werkes Duisburg),
Norbert Maul, Sieghard Schilling,
(Geschäftsführer des Duisburger
Diakoniewerkes) und Lothar Wilhelms
(Fachbereichsleiter „Arbeit und
Ausbildung“ beim Diakoniewerk
Duisburg)
Info-Film auf rp-online anschauen -
hier klicken
Und es lohnt sich
doch - und wie!
Das Diakoniewerk
Duisburg GmbH freut sich über das hervorragende Prüfungsergebnis seiner
Vollauszubildenden im Garten- und Landschaftsbau. Bei der Prüfung, die am 27.06.
abgelegt wurde, haben insgesamt 32 Auszubildende teilgenommen. Die Gruppe setzte
sich zusammen aus Prüflingen aus normalen Betrieben und anderen Bildungsträgern.
Insgesamt haben von diesen 32 Auszubildenden 13 die Prüfung nicht bestanden.
12 Auszubildenden des Diakoniewerkes haben
sich der Prüfung gestellt, davon haben zehn Prüflinge die Prüfung
erfolgreich bestanden, einer mit der Tagesbestnote 2,38!
Das Diakoniewerk ist deshalb besonders stolz,
weil es sich bei dieser Ausbildung um eine überbetrieblich organisierte
handelt. Drei Auszubildende sind über das Jobcenter finanziert worden
und neun Auszubildende über die Agentur für Arbeit.
Hiermit ist wieder einmal der Beweis
angetreten worden, dass es sich lohnt, Jugendliche, die nicht den
direkten Weg auf den ersten Ausbildungsmarkt finden, auszubilden.
Die intensive Betreuung im handwerklichen
Bereich sowie die persönliche Begleitung durch ein sozialpädagogisches
Team führen dazu, dass die jungen Menschen ihre Prüfungen erfolgreich
absolvieren und sich in ihrer Persönlichkeit enorm entwickeln. Dieses
Ergebnis belegt, dass die Politik dabei ist, große Fehler zu machen,
wenn sie die Förderprogramme für am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen
rigoros zusammenstreicht. Die Träger der überbetrieblichen Ausbildungen
sind sehr wohl in der Lage, Jugendlichen, die als chancenlos
eingestuft worden sind, eine Perspektive zu eröffnen. Nicht zuletzt
auch, weil die Qualität der Ausbildung stimmt – wie das Prüfungsergebnis
eindrucksvoll belegt.
Der Geschäftsführer des Diakoniewerkes, Sieghard Schilling, fordert
deshalb die Aufrechterhaltung der Angebote der überbetrieblichen
Ausbildung in Duisburg und appelliert gleichzeitig an alle
Betriebe, ihre Ausbildungswilligkeit auch bei schwächeren Jugendlichen
zu erhöhen. „Wir können nicht über Kinder und Jugendliche als unsere
Zukunft reden, den Fachkräftemangel beklagen und gleichzeitig junge
Menschen als ausbildungsunfähig aussortieren."
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Hermann Massink
Stiftung unterstützt Streetwork- und Kontaktcafé pro kids
Bereits zum sechsten Mal fördert die Duisburger
Hermann Massink Stiftung die Arbeit des Streetwork- und Kontaktcafés pro
kids. Die Hermann Massink Stiftung kümmert sich speziell um die Belange
von bedürftigen Kindern und Jugendlichen auch über Duisburgs
Stadtgrenzen hinaus. Stiftungsgründer Hermann Massink (rechts im Bild)
liegt es besonders am Herzen, dass allen Kindern und Jugendlichen
gleiche Startchancen ins Leben ermöglicht werden. Hermann Massink konnte
in diesem Jahr 1.500 Euro an Matthias Beine und Sieghard Schilling
übergeben und nutzte die Gelegenheit, sich vor Ort über die aktuelle
Arbeit im pro kids zu informieren.
Das pro kids, eine niedrigschwellige Einrichtung der Jugendhilfe, wird
ausschließlich über Spenden finanziert und bekommt keine kommunalen
Zuschüsse. Im Café werden seit acht Jahren Kinder, Jugendliche und junge
Volljährige in sozial schwierigen Lebenslagen betreut. Das Team von pro
kids mit seinen ehrenamtlichen Mitarbeitern gibt Unterstützung, Rat und
Hilfe an fünf Tagen in der Woche. Die Mitarbeiter des pro kids
vermitteln schnell und unbürokratisch in weiterführende Hilfen und haben
für die Jugendlichen stets ein offenes Ohr. Darüber hinaus werden den
Besuchern Möglichkeiten zur Körperhygiene und die Gelegenheit, warme
Mahlzeiten zu sich zu nehmen, gegeben.
Die Spende wird zur Deckung der laufenden Kosten für das pro kids
eingesetzt.
Nähere Informationen zur Hermann Massink Stiftung:
www.hm-stiftung.de
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Politisches
Nachtgebet
"Recht auf Arbeit jetzt - Arbeit
statt Arbeitslosigkeit finanzieren!" wird das Thema des Politischen Nachtgebetes
am 6. Juni sein, zu dem Fachbereichsleiter Lothar Wilhelms als Gast eingeladen
ist.
06.06., 18 Uhr, Kreuzeskirche,
Kaiser-Friedrich-Str. 40, 47169 Duisburg
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Suchthilfeverbund
Duisburg e.V.
Immer mehr Kinder und Jugendliche greifen zur Flasche
Insgesamt lagen im Jahr 2010 in Duisburg 109 Kinder und Jugendliche mit
einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Ein Trend, der sich in den
letzten Jahren verstärkt hat.
Der
Suchthilfeverbund Duisburg e. V. hat nun gemeinsam mit dem Klinikum
Duisburg die bundesweite Aktion "HaLT - Hart am Limit" zum Anlass
genommen, in Duisburg ein Angebot für eben diese Kinder und Jugendlichen
anzubieten. Bisher war es so, dass die Betroffenen ein bis zwei Tage zur
Ausnüchterung in der Klinik blieben, im Anschluss es aber keine weiteren
Beratungsangebote gab. Diese Lücke wird nun durch das Angebot eines
Gruppentreffs und eines Erlebnistages gefüllt. Die
Teilnahme ist freiwillig.
Rund 50 Prozent nehmen das Angebot
an, so Udo Horwat, Geschäftsführer des Suchthilfeverbundes e.V. und
Fachbereichsleiter Suchtkrankenhilfe im Diakoniewerk. Bei dem Angebot
geht es nicht darum, Alkohol-Abstinenz zu verordnen, sondern den
Jugendlichen einen vernünftigen Umgang mit Alkohol nahezubringen.
Hier klicken, um den Flyer der
Aktionswoche anzuschauen.
Fachstelle
Suchtvorbeugung & Jugendsuchtberatung
Beekstraße 38
47051 Duisburg
Tel.: 0203-728126-60
Fax: 0203-728126-70
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Aufschwung für
alle? April, April!
Kirche und Diakonie zu den Duisburger Arbeitsmarktzahlen April 2011
„Aufschwung für alle? April, April!“ – so kommentieren die Initiatoren
der Kampagne
„Ich will arbeiten“ die Duisburger Arbeitsmarktzahlen für den
letzten Monat. Richtig sei, so die Verantwortlichen der Duisburger
Diakonie, dass die Zahl der registrierten Arbeitslosen gegenüber März um
502 Menschen zurückgegangen sei. Wenn Angela Schoofs, die Chefin der
Arbeitsagentur, dies allerdings mit der Hoffnung verbinde, „dass diese
Entwicklung in den nächsten Monaten weiter an Fahrt gewinnen wird“,
dann, so Arbeitsmarktexperte Gunther Hester vom Diakoniewerk, müsse man
schon etwas genauer hinschauen.
„Die Langzeitarbeitslosen haben nichts davon“, so Hester. „Ihre Zahl ist
um 226 gestiegen und fast alle sind beim Jobcenter neu gemeldet.“ Damit
klettere der Anteil der Langzeitarbeitslosen von 40 auf 44 Prozent.
„Gerade die Problemgruppen des Arbeitsmarkts kommen offensichtlich nicht
in den Genuss des beschworenen Fahrtwindes“, stellt Hester fest.
Für Stephan Kiepe-Fahrenholz vom Diakonischen Werk liegen die Ursachen
dafür auf der Hand: Im April habe es 2.881 weniger Plätze in
Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen gegeben als vor einem Jahr.
„Passgenaue Förderung für erwerbslose Jugendliche, sinnvolle
Beschäftigung für die, die nicht gleich morgen wieder in richtige Arbeit
kommen können – das alles wird in Duisburg in bundesweit beispielloser
Weise wegrasiert.“ Mit einer fairen Chance für Benachteiligte habe das
nichts zu tun. „Aufschwung und Arbeit“, so Kiepe-Fahrenholz „gibt’s hier
nur für die Fitten.“
Der Evangelische Kirchenkreis und seine Diakonie fordern deshalb mit
ihrer Kampagne den Ausbau eines öffentlich geförderten Zweiten
Arbeitsmarkts mit sozialversicherungspflichtigen
Beschäftigungsverhältnissen. Das Geld der Steuer- und Beitragszahler
solle nicht passiv in die Bezuschussung von Erwerbslosigkeit, sondern
aktiv in die Finanzierung von Beschäftigung gesteckt werden.
Weitere Informationen zur Kampagne im Internet unter
www.ichwillarbeiten.net.
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"Ich
will arbeiten“
Eine Kampagne der evangelischen Kirche und ihrer Diakonie in Duisburg
Mag der Titel als erste Reaktion ein Lächeln hervorrufen, bringt die Aussage
„Ich will arbeiten“ für die über 33.000 in Duisburg registrierten Arbeitslosen
bittere Realität und ein großes Anliegen auf einen Nenner. Gerade diejenigen,
die Hartz IV beziehen, immerhin die Hälfte aller Langzeitarbeitslosen, haben auf
dem Arbeitsmarkt so gut wie keine Chancen. Auf eine freie Stelle kommen in
Duisburg 15 erwerbslose Bürgerinnen und Bürger. Der Zweite Arbeitsmarkt bricht
zusammen. Menschen, die keine „richtige“ Arbeit finden, haben nicht einmal mehr
die Chance, ein Beschäftigungsangebot zu bekommen. Und die Situation vieler
junger Menschen in Duisburg sieht auch nicht gut aus, da es hier zu wenig
Ausbildungsangebote gibt.
Der Ev. Kirchenkreis und die Diakonie in Duisburg erklären sich mit der
Initiierung der Kampagne „Ich will arbeiten“ solidarisch mit denen, die keine
Arbeit haben.
weiter lesen - hier klicken
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Lionsclub
ermöglicht Reittherapie
Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde! Davon konnte
Karin Feugmann, selbst passionierte Reiterin und Leiterin der
Frauenfachklinik Scheifeshütte die Mitglieder des Lionsclubs “Thomas a
Kempis“ überzeugen und so die Förderung einer Reittherapie für ihre
Patientinnen initiieren.
Karin Feugmann wünschte sich schon lange, dass ihre Patientinnen die
positiven Effekte dieser Therapieform erfahren können. Mit der
großzügigen Spende des Lionsclub steht dieses Angebot nun den 18
Patientinnen der Frauenfachklinik Scheifeshütte offen.
Überreicht
wurde die Spende in Höhe von 4.400 Euro von Klaus Opgen-Rhein, Präsident
des Lionsclubs an Karin Feugmann.
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Klarer Kurs in
stürmischen Zeiten -
Geschäftsbericht 2010 ist
veröffentlicht
Den aktuellen Geschäftsbericht des Diakoniewerkes stellen wir Ihnen als
pdf-Dokument zur Verfügung. Unser Geschäftsbericht gibt Ihnen einen Überblick
über die Aktivitäten der Fachbereiche im vergangenen Jahr.
Hier klicken, um den Geschäftsbericht 2010
anzuschauen.
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Informationsveranstaltung „Fit für das Arbeitsleben"
Frauen, die nach einer längeren Auszeit wieder fit
werden wollen, um beruflich den (Wieder-)einstieg zu finden, können an
dem Projekt „LIFE" teilnehmen.
Gemeinsam ermitteln mit den Teilnehmerinnen werden deren
Stärken, Neigungen sowie Verbesserungspotentiale ermittelt. Es besteht
die Gelegenheit, während einer Qualifizierung Kenntnisse, die zum
Einstieg in die Berufswelt benötigt werden, zu erwerben.
In Zusammenarbeit mit der Entwicklungsgesellschaft
Duisburg mbH, verschiedenen Bildungsträgern des Stadtteils Hochfeld,
Migrantenorganisationen und ortsansässigen Unternehmen entwickeln wir
individuelle Lösungen. Wir unterstützen Sie bei der Erstellung der
Bewerbungsunterlagen und begleiten bei der Suche von Praktikums- und
Arbeitsstellen!
Neugierig geworden? Informationen gibt Simone Rodenbach, Tel. 0203
9313-711
Tacheles - Internationales Café für Frauen
Heerstraße 113 in Duisburg-Hochfeld
Die Teilnahme an dem Projekt ist kostenlos!
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Schaffen
Sie sich Chancen am
Arbeitsmarkt -
nutzen Sie Ihren Bildungsgutschein!
Hier klicken, wenn Sie sich über unsere Bildungsangebote
informieren wollen.
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Die
Erwerbslosenberatungsstelle
Das
Diakoniewerk Duisburg GmbH ist seit dem 01.01.2011 Träger einer
Erwerbslosenberatungsstelle. Es handelt sich dabei um ein von der
Agentur für Arbeit und dem Jobcenter Duisburg (ehemals ARGE)
unabhängiges Beratungsangebot.
Das Angebot richtet sich an
-
Langzeitarbeitslose im SGB II-Bezug und Aufstocker
-
Erwerbslose
-
von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen
-
Berufsrückkehrende
-
Ratsuchende für die Bereiche berufliche
Entwicklung und Qualifizierung
Kontakt:
Jobcenter, Beekstraße 38, Duisburg
Öffnungszeiten:
Montag - Mittwoch: 8.00 Uhr - 15.00 Uhr,
Freitag: 8.00 Uhr - 12.00 Uhr
offene Sprechstunde:
donnerstags 9.30 - 12.30 Uhr
und 15.00 - 17.00 Uhr
Flyer
der
Erwerbslosenberatungsstelle
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Viertes KadeDi startet in Rheinhausen
In den Räumlichkeiten eines
ehemaligen Autohauses auf der Moerser Straße 32 in Rheinhausen ist nun
das vierte „KadeDi – Kaufhaus der Diakonie“ beheimatet.
Auf über 1200 Quadratmeter finden die Kunden ein gut sortiertes Angebot
von Bekleidung für die ganze Familie, Büchern, Spielen, Möbeln und
Elektrogeräten. Eine Kaffee- und Leseecke
werden das Angebot abrunden.
„Wir freuen uns, dass wir ein schönes Ladenlokal gefunden haben und
nun auch linksrheinisch unsere Leistungen anbieten und so eine
Versorgungslücke im Stadtteil schließen können“ so Siegbert Weide,
Leiter der Kaufhäuser. Das Angebot des KadeDis steht allen Bürgerinnen
und Bürgern offen.
weitere Informationen zu den KadeDis - hier klicken
KadeDi – Kaufhaus der Diakonie, Moerser Straße 32, 47228 Duisburg
Tel.: 02065 91707-00
Fax: 02065 91707-09
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Unsere Beratungsangebote



- Täglich wechselnder Mittagstisch
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